Mittwoch, 18. Juni 2008

Beschlossen: Aus für Glühbirnen in Europa

Foto links:
EU will Glühbirne verbieten
(Foto: pixelio.de, RainerSturm)


EU plant Verkaufsverbot ab 2009 als Klimaschutzmaßnahme

Brüssel (pte/18.06.2008/13:31) - Die klassische Glühbirne hat ausgedient. Nachdem zuletzt bereits Neuseeland ein Verkaufsverbot angekündigt hatte, will die Europäische Union nachziehen und den Vertrieb herkömmlicher Glühbirnen ab 2009 schrittweise verbieten. In Australien wurde die Verwendung der Glühbirne zur Lichterzeugung schon vor rund einem Jahr untersagt. Das Aus für die Glühlampe soll nun auch in Europa zu Klimaschutz und Energiesparsamkeit beitragen. Ein Plan der Europäischen Kommission sieht vor, die klassische Glühbirne flächendeckend zu verdrängen, berichtet die Rheinische Post (RP). Indem künftig ausschließlich moderne Energiesparlampen verfügbar gemacht werden, soll in europäischen Haushalten tonnenweise CO2 gespart werden. "Die Anschaffung von Energiesparlampen hat sich für die Verbraucher schon immer rentiert. Dadurch kann gleichzeitig Geld gespart und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden", meint Juliane Braun, Leiterin Corporate Communications beim Glühlampen-Hersteller Osram http://www.osram.de, im Gespräch mit pressetext.

Klassische Glühbirnen nutzen nur etwa fünf Prozent der verbrauchten Energie zur Lichterzeugung, während der Rest als Wärme verloren geht. Mit dieser Energieverschwendung soll ab dem Frühjahr 2009 Schluss sein. "Mitte des kommenden Jahrzehnts wird die Glühlampe in Europa verschwunden sein", prognostiziert Jürgen Waldorf, Experte des Zentralverbandes Elektroindustrie. Allerdings sei vor Engpässen gewarnt, sollte der EU-Plan kürzere Übergangsfristen als 2015 vorsehen. Pro Jahr verschlingt die Lichtversorgung europäischer Haushalte rund zwei Mrd. Glühlampen. Als Teil des Klimaschutzpakets der EU soll das Glühlampenverbot dazu beitragen, die europäische Energieeffizienz bis 2020 um 20 Prozent zu steigern. Allein in Deutschland wird mit einer Kohlendioxid-Reduktion von 4,5 Mio. Tonnen gerechnet (Europa: 23 Mio. Tonnen).

Die sogenannten Kompaktleuchtstofflampen weisen gegenüber Glühbirnen den Vorteil auf, im Verhältnis zur Energiezufuhr eine höhere Lichtausbeute zu haben. Darüber hinaus verfügen sie über eine bedeutend höhere Lebensdauer. Angaben der Europäischen Kommission zufolge dürfen die Verbraucher in Europa von Einsparungen in Höhe von fünf bis acht Mrd. Euro ausgehen. "Auch für uns als Hersteller tragen innovative Produkte stärker zum Profit bei als veraltete", so Braun gegenüber pressetext. Der Stromverbrauch in Deutschland soll um bis zu 7,5 Mrd. Kilowattstunden sinken. Vonseiten der deutschen Regierung, die das Glühbirnenverbot selbst im Koalitionsvertrag verankert hat, wird der geplante Ausstieg begrüßt. Verbraucherschützer sprechen sich zwar für das Vorhaben aus, kritisieren jedoch den "unnötigen Protektionismus" der EU, so die RP. Energiesparlampen aus China seien seit 2001 mit Zöllen von bis zu 66 Prozent belegt, was den Europäern jährlich Mehrkosten von 100 Mio. Euro beschere. Quelle: Pressetext-austria Fotos: Werksfotos von Osram

In Wien: Kinderstimmen "on air"


Vom 21. bis 22. Juni: Kinder-Funknacht im
Technischen Museum Wien

Wien (pts/17.06.2008/09:10) - Am Abend des 21. Juni um 17 Uhr ist es wieder soweit. Funkamateure weltweit rufen zum internationalen KIDSDAY auf, eine Initiative um auch Kindern die verschiedenen Anwendungen im Bereich Funktechnik näher zu bringen. In der Nacht vom 21. bis 22. Juni können Kinder anlässlich des International Kid's Day aus dem Technischen Museum Wien mit anderen Kindern auf der ganzen Welt in Funkkontakt treten und werden in die Geheimnisse des Funkens von erfahrenen Funkamateuren eingeweiht.

Der Funkbetrieb unter dem, von der Fernmeldebehörde vergebenen Sonder-Rufzeichen OE1KIDS wird mit zwei UKW und zwei Kurzwellenstationen abgewickelt.

Abenteuer Technisches Museum bei Nacht

Wer will, bleibt über Nacht und erkundet das Technischen Museum. Kinder und deren Eltern, die auch den interessanten weltweiten Funkbetrieb in den frühen Morgenstunden nicht versäumen wollen, übernachten mit dem Schlafsack im Festsaal.

Teilnehmen können alle Kinder zwischen 10 und 14 Jahren. Wichtig: Wer teilnehmen will, muss vorher angemeldet werden, Anmeldung und mehr Infos unter: Hamradio.at Betreut werden sie durch Museumspädagogen und -kulturvermittler, bzw. bei den Funkaktivitäten natürlich durch AmateurfunkerInnen. Die Kinder werden natürlich auch verköstigt und für alle, die über Nacht bleiben, wartet ein reichhaltiges Frühstück.
Beginn: 21. Juni 17:00 Uhr +++ Ende: 22. Juni 11:00 Uhr
Amateurfunk geht auch da, wo sonst nichts mehr geht. Funkamateure haben im Laufe der Jahrzehnte ein weltumspannendes Funknetz aufgebaut das Seinesgleichen sucht. Jeder Winkel der Erde - und damit auch jeder Winkel Österreichs - ist schnell und einfach zu erreichen.

Davon profitieren viel andere Organisationen und Unternehmungen. Beispielsweise sind Weltumsegler und Expeditionen, die in Gebiete vordringen, die selten noch von Menschen erreicht wurden, mit Amateurfunk ausgestattet um eine gesicherte und permanente Verbindung ins Heimatland aufrecht zu halten.

Foto links:
Das ist ein selbstgebauter
Fernsehsender
der
ATV-Freunde im Saarland


Auch im Weltall spielt Amateurfunk eine wesentliche Rolle. Die Besatzungsmitglieder der ISS sind alles Funkamateure, die auf Amateurfunkfrequenzen mit anderen Funkamateuren Kontakt auf der Erde halten. Schnelle Datenübertragungen, Fernsehbilder, Bilder, Fax, Email und Telefonie sind für Funkamateure selbstverständlich. Doch trotz des hohen technischen Standards - in vielen Anwendungen sind Funkamateure kommerziellen Diensten technisch weit überlegen - sind Funkamateure in der Lage, in jedem Fall, Funkkontakte herzustellen, selbst wenn beispielsweise durch Naturkatastrophen sämtliche Infrastruktur (Stromnetz, Relais, Antennenmaste, etc..) völlig zerstört werden.

Denn Funkamateure beherrschen vor allem auch die Fähigkeiten, mit geringsten Mitteln weltweiten Funkkontakt herzustellen. Deshalb kooperieren Katastrophenleitzentralen, wie auch in Österreich, mit Amateurfunkorganisationen.

Was darf man als Funkamateur?

Einem Einsteiger stehen nach der Ablegung einer Berechtigungsprüfung vor der Fernmeldebehörde das gesamte UHF-Amateurfunkband im Bereich zwischen 430 bis 440 MHz zum Betrieb in Österreich. Sogenannten CEPT-Amateuren, das sind Funkamateure, die über eine Berechtigung nach internationalen Richtlinien verfügen, dürfen in (nahezu) allen Ländern der Welt Amateurfunkstationen betreiben. CEPT-Amateure kennen, im Rahmen der geltenden Gesetze, keinen wesentlichen Einschränkungen und nutzen sämtliche Amateurfunkbänder und Übertragungsarten für drahtlose Kommunikation.

CEPT-Funkamateure sind übrigens aufgrund ihres besonderen, anerkannten Status weltweit die einzigen juristischen Personen, die Sendeanlagen ohne Abnahme durch die zuständigen Behörden bauen und betreiben dürfen.

Interessiert?

Man muss aber kein Techniker sein, um sich für Amateurfunk zu begeistern. Viele Funkamateure betreiben Amateurfunk auch "nur" aus Freude daran, mit anderen global in Kontakt zu treten, als Tor zur Welt, zur Verständigung zwischen den Völkern - und das mehr denn je ein hohes Motiv.

Interessierte melden sich beim ÖVSV

Auch am Gaisberg sind die Kinder im Mittelpunkt. Kids Day Aktivitäten am Gaisberg
In Feldkirch gibt es ebenfalls Aktivitäten. Kids Day in Feldkirch-Stadt

Doch den Kidsday gibt es nicht nur in Österreich, es gibt ihn auf der ganzen Welt und man wird zahlreiche Kinder-Stimmen aus der ganzen Welt hören können.

Quelle für diesen Beitrag: Pressetext Austria

Keine Gefahr durch Handy-Strahlung!

Laut Studien offenbar keine Gefahr
durch Handy-Strahlung
!

Gabriel: Geltende Grenzwerte reichen aus

Berlin: Das Telefonieren mit dem Handy birgt laut Studien des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) kein erhöhtes Krebsrisiko oder andere erkennbare Gesundheitsgefahren. Die geltenden Grenzwerte reichten aus, um die Bevölkerung ausreichend vor den Risiken der Mobilfunk-strahlung zu schützen, erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel(SPD) zum Abschluss des sechsjährigen Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms. Allerdings sollten mögliche Langzeit-folgen sowie die Risiken für Kinder gezielt weiter erforscht werden. Hier bestehe noch "Klärungs bedarf". Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderte indes ein Handyverbot für Kinder.

Das BfS erklärte, jedenfalls bei einer Nutzungsdauer von bis zu zehn Jahren hätten Mobiltele-fonierer kein erhöhtes Risiko von Hirn- oder Augentumoren. Auch schnurlose Festnetztelefone oder im Schlafzimmer in Bettnähe platzierte Basisstationen steigerten das Hirntumorrisiko nicht. Mögliche längerfristige Folgen, vor allem für Kinder, seien aber noch ungeklärt und machten "weiterhin einen vorsichtigen Umgang mit drahtlosen Kommunikationstechniken" sowie zusätzliche Untersuchungen erforderlich.

Gabriel betonte, in Teilen der Bevölkerung bestehende Befürchtungen zu Gesundheitsgefahren des Mobilfunks habe das breit angelegte Forschungsprogramm nicht bestätigt. So habe sich auch kein ursächlicher Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern unterhalb der gelten- den Grenzwerte und Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen nachweisen lassen.

Der BUND bewertete die Forschungsergebnisse "sehr zwiespältig". Es sei höchste Zeit, dass "die Risiken und Nebenwirkungen des Mobilfunks endlich konsequent untersucht" würden. Der Um- weltverband forderte "eine qualifizierte und offene Auseinandersetzung" um die Höhe der zuläs- sigen Strahlenbelastung sowie ein Verbot der Handynutzung für Kinder, solange kindgerechte Schutzstandards fehlten.

Die Grünen-Bundestagsfraktion erklärte, die Bedenken in der Bevölkerung gegenüber dem Mobilfunk ließen sich auch "mit immer neuen Studien" nicht zerstreuen. Der "Hochmut mancher Mobilfunk-Förderer" gegenüber den Ängsten vor Gesundheitsrisiken sei "nicht angebracht", erklärte die umweltpolitische Sprecherin Sylvia Kotting-Uhl. Das vom BfS fachlich betreute Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm mit insgesamt 54 Studien wurde vom Umweltmini- sterium und den Betreibern der Mobilfunknetze mit jeweils 8,5 Millionen Euro finanziert. Um die Wirkung elektromagnetischer Felder weiter untersuchen zu lassen, werde das Ministerium in Zukunft jährlich 500.000 Euro jährlich zur Verfügung stellen, kündigte Gabriel am Dienstag an.

Die Unternehmen E-Plus, Telefónica O2, T-Mobile und Vodafone stellten gemeinsam

insgesamt eine weitere Million in Aussicht.

Quelle für Text: Nachrichten.com Foto: Bundestag und Parteien