Dienstag, 22. Juli 2008

Mobilfunkmast wird nur mit Solarzellen betrieben


Sparsame Technik ermöglicht Erschließung ländlicher Gebiete

Neu-Delhi (pte/22.07.2008/13:53) - Das indisch-schwedische Unternehmen VNL http://www.vnl.in hat eine Sendeanlage für Mobilfunknetze vorgestellt, die mit Solarzellen betrieben werden kann. Die Funkmasten sind dafür äußerst energiesparend ausgelegt. Als Resultat ist auch der Betrieb der Anlagen kostengünstig, wodurch sie sich vor allem für den Aufbau von Telekominfrastruktur in ländlichen Gebieten eignet. VNL hat in Kooperation mit dem indischen Mobilfunker QTIL umfangreiche Tests vereinbart, um die Praxistauglichkeit der Systeme ausgiebig überprüfen zu können. Verläuft alles nach Plan, ist ein weiterer Aufbau geplant.
Während herkömmliche Basisstationen üblicherweise einen Energiebedarf von etwa 3.000 Watt aufweisen, kommen die nun vorgestellten GSM-Masten mit 50 bis 120 Watt aus, so VNL. Dieser Strombedarf wird durch Solarzellen gedeckt, die auch eine Backup-Batterie speisen, um die sonnenlosen Zeiten zu überbrücken. Der Akku liefert Strom für maximal 72 Stunden. Bislang mussten in Regionen mit schlecht ausgebauter Energieversorgung Dieselgeneratoren für den Betrieb der Handymasten sorgen. Diese sind teuer und verschlingen allein in Indien zwei Mrd. Liter Diesel jährlich, so das Unternehmen.

"Der geringe Energiebedarf ist ein Kernpunkt unseres Systems. Wir haben die vergangenen vier Jahre an neuer Hardware gearbeitet, um den Strombedarf zu reduzieren", erläutert eine VNL-Sprecherin gegenüber pressetext. "Zudem wird Software eingesetzt, um die Leistungsaufnahme zusätzlich steuern zu können - beispielsweise durch einen Sleep-Modus, der in Zeiten von geringerem Datenaufkommen aktiviert wird." Reduziert wurde auch die Kabelanbindung an den Backbone. Nicht jeder einzelne Mast ist an den Kernbereich der Telekominfrastruktur angebunden, sondern mehrere Sendemasten vernetzen sich untereinander und leiten Telefongespräche zum nächsten Anschlusspunkt weiter.

Die Mobilfunkmasten werden in einer Art Bausatz geliefert und können von Laien vor Ort aufgestellt werden. Nach dem Aufbau ist lediglich das Drücken des Ein-Schalters sowie eine Ausrichtung der Antennen erforderlich. "Telekomanbieter haben ländliche Gegenden bisher gemieden, da die Bedingungen dort sehr schwierig sind. Es gibt kaum Strom, keine Techniker, keine Infrastruktur und ein für Mobilfunker geografisch schwieriges Gebiet. Außerdem verfügen die Bewohner meist über ein sehr geringes Einkommen, womit wenig Umsatz zu erwarten ist", erläutert Anil Raj, CEO von VNL. "Unser System kommt diesen Anforderungen entgegen und ermöglicht es, die nächste Mrd. Mobilfunkkunden zu erschließen", meint Anil.

Quelle_ Pressetext Austria

Montag, 21. Juli 2008

Top-Aktuell: Öko-Computer benötigt nur zwei Watt Leistung




"CherryPal Desktop" setzt auf günstigen Preis und Online-Speicher!



Mountain View (pte/21.07.2008/11:45) - Das kalifornische Start-Up CherryPal http://www.cherrypal.com hat heute, Montag, offiziell seinen "grünen" Computer "CherryPal Desktop" angekündigt. Das neue Öko-Modell des Unternehmens setzt auf eine mit zwei Watt extrem geringe Leistungsaufnahme und einen kompakten Computer mit wenigen Bauteilen. "Die typischen PCs von heute basieren auf einem Computing-Modell, das vor 25 Jahren geschaffen wurde - vor dem Internet, Webbrowsern und globaler Erwärmung", so CherryPal-Gründer und CEO Max Seybold. Auf lokalen Speicher wird weitgehend verzichtet, Anwendungen und Daten für den unter Linux laufenden Computer werden online in der "CherryPalCloud" verwahrt.

Diese soll in Verbindung mit doppelter Verschlüsselung auch für hohe Sicherheit im Internet sorgen. Schon Ende des Monats soll mit der Auslieferung des Geräts begonnen werden, dessen Preis knapp 250 Dollar beträgt. 114 Watt Leistungsaufnahme hat laut CherryPal der durchschnittliche Desktop-Computer, der CherryPal Desktop biete somit 98 Prozent weniger Energieverbrauch. Stromspar-Rechner mit 60 Watt und weniger findet man inzwischen zwar schon häufiger. Doch selbst sehr sparsame Rechner wie die Teo-Mini-Rechner http://www.teo-systems.de des deutschen Hardwareanbieters Christmann benötigen noch 25 bis 40 Watt Leistungsaufnahme. Weiters sind in den Computer laut Unternehmen 80 Prozent weniger Komponenten verbaut als in Durchschnitts-Geräten, was den CherryPal ressourcenschonend mache. Auf bewegliche Teile wird dabei verzichtet, weshalb der Öko-PC eine Lebensdauer von einem Jahrzehnt und mehr erreichen könne.

Mit einem Prozessor vom Typ MPC5121e mobileGT mit 400 Megahertz Taktfrequenz, 256 Megabyte RAM und vier Gigabyte (GB) Solid-State-Disk ist das nur 3,3 Zentimeter hohe und 14,7 mal 10,7 Zentimeter große Leichtgewicht (knapp 300 Gramm) leistungsmäßig eher zahm. Dennoch soll das Gerät in nur 20 Sekunden starten. Die Nutzerumgebung ist laut Unternehmen ein integrierter Software-Layer aus Debian-basiertem Linux und Firefox-basiertem Browser und dient dem Zugriff auf die CherryPalCloud. Dort finden Nutzer Anwendungen - zum Start OpenOffice, iTunes sowie Media-Player und Instant Messenger - sowie 50 GB Online-Speicherplatz. Das Cloud-Modell erlaube einen ebenso schnellen Betrieb wie bei klassischen PCs, so das Unternehmen. Außerdem biete es Schutz gegen lokale Bugs und Viren, während eine Kombination von Hardware- und Softwareverschlüsselung für höchste Sicherheit sorge.

An Anschlüssen bietet der CherryPal Desktop einen Ethernet-Port, zwei USB-Ports (für Maus und Tastatur), einen Audioausgang sowie einen Monitor-Anschluss. Das Gerät wird vom Unternehmen über die CherryPal-Webseite zur Vorbestellung angeboten, der Preis liegt bei 249 Dollar. Die Auslieferung der Computer soll dem Unternehmen zufolge noch Ende Juli beginnen.

Anm. unserer Redaktion: Leider liegen uns in der Redaktion keine besseren Fotos von diesem interessanten Rechner vor, so dass wir diese - offenbar absichtlich - in der Qualität reduzierten Bilder anbieten müssen.

Quelle: Pressetext Deutschland Fotos: CherryPal

Sonntag, 20. Juli 2008

Kleiner Einblick in unser Studio in Fürth.


Foto links: Kaum war das Mischpult am Dienstag hier, musste es fotografiert werden, Danke Mary für Deine Hilfe! Das dicke Etwas hinter dem Mischpult bin ich!

Seit heute Nacht ist es geschafft! Wir haben unser neues kleines Studio eingerichtet, naja fast eingerichtet. Oder anders ausgedrückt: Technisch sollte alles wie gewünscht funktionieren. Hier haben wir ein paar Fotos vom neuen Aufbau:


Foto rechts:

Hier ist das Pult zu sehen: Es ist ein Behringer Xenyx 2222FX. Hinter dem Pult (hinter den Stecker) ist der Telefon-Hybrid, darüber ein Dynamic-Compressor, ebenfalls von Behringer, darüber auf der linken Seite, ein Limiter von

Alesis. Auf der linken Seite neben dem Xenyx 2222 FX ist ein kleines Mischpult mit 12 Kanälen, welches als Steuerpult für den Telefon-Hybriden verwendet wird. Auf der linken Seite die gleichen Geräte aus einem etwas anderen Blickwinkel.

Auf dem nebenstehenden Foto kommt noch das Notebook dazu. Diesen Computer verwenden wir als gelegentlichen Zuspieler für Beiträge von ausserhalb und als Telefonersatz, mit Hilfe von Skype, welches qualitativ inzwischen ziemlich OK ist. Damit können dann u.a. auch Live-Interviews in die ganze Welt geführt werden, zu einen sehr erstaunlich günstigen Telefontarif. Hauptsächlich jedoch - und dies ist nun völlig neu - können wir unseren Studiorechner von jedem beliebigen Ort der Welt damit fernsteuern, was für uns deutlich


verbesserte Einsatzmöglichkeiten bietet. So können wir "vorproduzierte" Sendungen von jedem Ort der Welt über unser Studio in Fürth fahren, ohne dass wir wirklich dort sind. Lediglich eine Live Moderation ist gegenwärtig noch nicht möglich. Aber wir arbeiten dran. Ich hoffe sie hatten Spaß mit einem kleinen Einblick in unser Mini-Studio in Fürth.



Auf unserer Homepage haben wir einen etwas ausführlichen Beitrag zu diesem Thema veröffentlicht. Lesen Sie dort einfach den Beitrag "Das ist unser neues kleines Studio in Fürth" Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.