Mittwoch, 25. Juni 2008

France 2 startet am 27. Juni mit HDTV-Übertragung

Der französische öffentlich-rechtliche Sender „France 2“ startet Medienberichten zufolge am 27. Juni mit der Übertragung von Teilen seines Programms im hochauflösenden HDTV-Standard. In diesem Sommer werde France 2 insgesamt 220 von 230 Programmstunden in nativem HD senden, hieß es.

Die Live-Übertragung der großen Sportevents wie der „Tour de France“ mit 75 Programmstunden in HDTV und der Olympischen Sommerspiele in Peking machten zwar einen Großteil des hochauflösenden Programms aus, jedoch wolle der Sender ebenso kulturelle Ereignisse und besondere Filme in der besonderen Qualität zeigen. Ab September wird France 2 an jedem Tag zwei Stunden TV-Programm im High-Definition-Standard zeigen.

Dies ist eine Meldung aus unserem digitalen Nachrichtendienst "Digitalmagazin".

Sonntag, 22. Juni 2008

Ab Herbst: Mini-Beamer für Handys

Pico-Projektor hat die Größe eines Mobiltelefons


Düsseldorf (pte/20.06.2008/06:05) - Der Projektorhersteller Optoma http://www.optoma.com hat angekündigt, einen Mini-Beamer für Handy, iPod & Co auf den europäischen Markt zu bringen. Der Starttermin des Pico-Projektors ist auf das vierte Quartal des laufenden Jahres festgesetzt, heißt es bei Optoma Deutschland auf Anfrage von pressetext. Der Beamer wäre damit das erste weltweit verfügbare Gerät in diesem Produktsegment. Derzeit wird der Pico-Projektor auf der Branchenmesse InfoComm der Öffentlichkeit präsentiert. Genauere technische Details liegen derzeit ebenso wenig vor wie Angaben zum Preis.

Der Projektor ist von den Abmessungen her etwas kleiner als ein marktübliches Smartphone. Das Gerät basiert auf einem DLP-Chipsatz und wird mit LED-Beleuchtung betrieben. Diese Projektionsmethode kommt ohne Lampen und Filter aus, was eine äußerst kompakte Bauweise der Beamer ermöglicht. Laut Optoma liefert das Gerät im Hosentaschenformat ein Bild, das bis zu 100 mal größer sein soll, als das Display des angeschlossenen Endgeräts. Das kann entweder ein Mobiltelefon, ein iPod, ein PDA oder eine Digitalkamera sein.

"Der Pico-Projektor ist der nächste technische Schritt, wenn es darum geht, dass Menschen mobil Bilder, Videos und jeglichen anderen Content betrachten oder herzeigen wollen", ist Jon Grodem, verantwortlicher Produktmanager bei Optoma überzeugt. "Der Beamer sprengt die Grenzen der aktuell verbauten zwei bis drei Zoll großen Bildschirme in Mobiltelefonen oder anderen mobilen Endgeräten", so Grodem. "Wir betrachten den Markt für Mini-Projektoren als ein äußerst interessantes Feld. Mit diesen Geräten werden völlig neue Anwendungen seitens des Endusers erschlossen", fügt William Coggshall, Chef des Marktforschungsunternehmens Pazific Media Associates, hinzu.




Werksfoto links:
Das ist ein weiterer
Minibeamer von
Microvision





Neben Optoma arbeiten noch weitere Unternehmen an miniaturisierten Projektoren. So hat Microvision bereits Anfang des vergangenen Jahres einen Beamer in der Größe einer Streichholzschachtel vorgestellt. Forscher der Fraunhofer-Gesellschaft haben ebenfalls schon einen Projektor vorgestellt, der etwa so groß wie ein Cent-Stück ist und damit problemlos in ein Mobiltelefon verbaut werden kann. Auf dem Markt befindet sich allerdings noch keine dieser Lösungen. Interessant könnte die Technologie vor allem für die Verbreitung von HandyTV sein. Durch die Projektion auf eine große Fläche ist das Verfolgen des TV-Programms nicht mehr auf das deutlich kleinere Display des Handys beschränkt. Hinweis: Ein kleines Video über die DLP-Technik finden Sie auf Firmen-Homepage


Quelle: Pressetext Deutschland Fotos sind Werksfotos

Samstag, 21. Juni 2008

Kampfjet landet automatisch auf Flugzeugträger

System berechnet aus GPS-Daten ein sicheres Anflugsmanöver

Morristown (pte/21.06.2008/13:45) - Forscher des US-Unternehmens Honeywell International http://www.honeywell.com haben ein System entwickelt, mit dem Kampfflugzeuge vollkommen automatisch auf einem Flugzeugträger landen können.





Die Lösung, die James Waid mit seinen Technikerkollegen entwickelt hat, verwendet GPS als Steuerungssystem. Das Satellitennavigationssystem muss dabei sowohl am Flugzeug als auch am Trägerschiff installiert sein und die genauen Positionsdaten laufend miteinander austauschen. Ein entsprechendes Patent wurde von den Entwicklern bereits angemeldet, berichtet der NewScientist.


Die Landung auf einem Flugzeugträger gestaltet sich immer schwierig. Selbst für die besten und erfahrensten Piloten ist ein derartiges Manöver noch immer eine Herausforderung. Vor allem muss bedacht werden, dass nicht nur das Flugzeug sondern auch das riesige Schiff ständig in Bewegung ist und daher ausgefeilte und oft auch gefährliche Anflugsbewegungen notwendig sind. Dazu kommt, dass das Verkehrsaufkommen hoch ist und einem Flugzeug sofort ein weiteres folgt. Bisherige Versuche, diese Landeanflüge mithilfe von Computern zu steuern, gestalteten sich laut Waid in jedem Fall schwierig.

Ein Problem dabei war stets, dass das Funksignal zwischen dem Kampfjet und dem Träger oft abreißt, somit die automatische Anflugskontrolle ausfällt und der Pilot wieder selbst für die sichere Landung verantwortlich ist. Schuld daran sind zumeist Interferenzen oder eine absichtliche Störung der Funkfrequenzen. Die Honeywell-Lösung hat nun Zugriff auf beide GPS-Systeme, jenes am Träger sowie das an Bord des Jets. Für den Fall des Signalverlustes wird vom Bordsystem automatisch auf Basis der vorhandenen Daten errechnet, ob eine sichere Landung möglich ist. Falls nicht, wird der Vorgang abgebrochen.

Quelle: Pressetext Austria Foto: Pixelio.de von Tobias Hildebrandt und O. Fischer