Mittwoch, 10. Dezember 2008

Ab sofort: Vorläufig keine Sendungen bei rpa-radio!

Leider finden ab sofort vorläufig keine Sendungen bei rpa-radio statt.

Alexander ist auf völlig unbestimmbare Zeit in einer Spezialklinik, so dass derzeit keinerlei Aussagen über die Dauer des Sendungsausfalls getroffen werden können. Betroffen sind die Sendungen "Alpen-Express" und das "CB-Radio Forum" Sobald Alexander wieder daheim ist, werden die Sendungen selbstverständlich wieder aufgenommen.

Wir bitten um Ihr Verständnis
rpa-radio Redaktion

Samstag, 15. November 2008

Für nur einen Dollar: Mini-Kamera-Modul mit 2,0 Megapixel !

Mini-Kameramodule
für Mobiltelefone
(Foto: Tessera)



Taiwanesische Produzenten wollen Wafer-Level Cameras 2009 herstellen!


Taipeh (pte/06.09.2008/13:50) - Wafer-Level Camera (WLC) nennt sich eine Technologie, mit der Digitalkameras deutlich verkleinert werden können. Erstmals vorgestellt wurden entsprechende Prototypen vor rund einem Jahr von dem US-Unternehmen Tessera http://www.tessera.com. Einige taiwanesische Elektronikhersteller haben nun angekündigt, Produkte auf Basis dieser Technologie produzieren zu wollen. Wie das Branchenportal DigiTimes unter Berufung auf Industriekreise berichtet, sollen die Produktionslinien in der ersten Hälfte des kommenden Jahres anlaufen. Mit den kleinen Kameras sollen vor allem Mobiltelefone ausgestattet werden.
Bei der WLC-Technologie werden die optischen Linsen auf einem Wafer aufgesetzt. Ähnlich wie beim Aufbringen von Schaltkreisen auf den Wafer funktioniert auch die Produktion der WLC-Komponenten. Dabei werden Tausende Linsen gleichzeitig auf einen Wafer aufgebracht, danach ausgerichtet und mit ihm verklebt. Durch die eigens entwickelte WaferStack-Technologie entfällt die notwendige aber kostenintensive einzelne Montage und Ausrichtung der Linsen bei der herkömmlichen Herstellungsmethode. Schließlich werden die einzelnen Komponenten aus dem Wafer ausgeschnitten und auf ein Sensormodul gesetzt.

Großer Vorteil der Technik sind die geringen Kosten der Herstellung. Ein einzelnes Modul kommt dabei auf den Preis von unter einem Dollar. Das ist deutlich weniger, als für die Herstellung einer derzeit gängigen VGA-Handykamera anfällt. Des weiteren sind die WLC-Module mit einer Stärke von 2,5 Millimeter nur etwa halb so groß. Somit lassen sich Handykameras platzsparender integrieren, wodurch die Mobiltelefone einerseits in kleinere Gehäuse passen oder andererseits weitere Komponenten zusätzlich integriert werden können.

Die vor einem Jahr vorgestellten Prototypen konnten eine Auflösung in VGA-Format liefern. Allerdings konnte Tessera die Technik weiter verbessern und ist nun in der Lage, Module mit 2,0 Megapixel herzustellen. Die taiwanesischen Unternehmen wollen sich derzeit vor allem auf die Produktion der kostengünstigen Minikameras für Mobiltelefone konzentrieren. Allerdings eignen sich die Komponenten auch problemlos für die Integration in Notebooks oder anderen Geräten. Mit der WLC-Technologie habe die Industrie ein leistungsstarkes Werkzeug, um Digitalkameras in eine große Palette verschiedenster elektronischer Geräte einzubauen, heißt es vonseiten Tesseras.

Na also geht doch: 12,25-Megapixel-Sensor für Handy-Kameras


Sonys IMX060PQ (links unten),
kleinere Bildsensoren und
Linsenmodule (Foto: sony.net)


Sony verspricht eine recht hohe Lichtausbeute trotz Minipixel!


Tokio (pte/14.11.2008/16:50) - Sony http://www.sony.net hat in Japan mit dem "IMX060PQ" einen CMOS-Bildsensor für Handy-Kameras vorgestellt, der eine effektive Auflösung von 12,25 Megapixeln bietet. Möglich macht die laut Unternehmen industrieweit größte Pixelzahl unter anderem die Tatsache, dass die einzelnen Pixel mit 1,4 Mikrometern Größe die Kleinsten in der Industrie sind. Zusätzlich zum Super-Bildsensor stellt das Unternehmen auch Varianten mit geringerer Auflösung sowie zwei Linsenmodule vor. Die Module sind dem Entwicklungsstadium entwachsen und sollen ab nächstem Jahr kommerziell vermarktet werden.
Der Bildsensor IMX060PQ soll trotz der winzigen Pixel und der Rekordauflösung nicht mit Problemen bei Lichtausbeute und Signal-Rausch-Verhältnis zu kämpfen haben. Um hohe Werte in beiden Bereichen zu erreichen, nutzt Sony nach eigenen Angaben ein Kupfer-Prozess, der extrem feine Zusammenschaltungen ermöglicht, in Kombination mit einer einzigartigen Pixelstruktur und Linse. HD-Bilder in der Qualität kompakter Digitalkameras seien möglich, so das Unternehmen. Neben dem IMX060PQ mit 4 .0 4 0 mal 3 .0 3 2 Pixeln hat Sony auch zwei kleinere Brüder mit 8,11 sowie 5,15 Megapixel angekündigt. Zusätzlich zu den Bildsensoren wurden auch zwei Linsenmodule für 12,25- sowie 8,11-Megapixel-Auflösung präsentiert.

Mit den Produkten will Sony der Marktentwicklung Rechnung tragen. Handy-Kameras sind bequem und werden daher immer mehr genutzt. Gleichzeitig ist auch die Nachfrage nach hoher Bildqualität gestiegen, während die Kamera-Technologien proportional zu den Handys selbst mitschrumpfen müssen. Ob der IMX060PQ den Ansprüchen der Kunden genügen wird, dürfte sich im nächsten Jahr herausstellen. Bereits ab März 2009 will Sony mit der Auslieferung von Samples des Bildsensors zu einem Preis von 2.500 Yen (rund 20 Euro) beginnen.

Quelle: Pressetext